Datum:
Veröffentlicht: 1.11.11
Von:
Hans-Dieter Wintrich

Wenn der Herbst kommt und die Blätter gelb färbt,
wenn der Dunst sich hartnäckig hält,
und die Sonnenstrahlen nur schwer durch den Nebel dringen,
dann ist November - und wir lassen uns berühren von der Schwelle des Lebens.
Zu dieser Zeit wagen wir es bewusst, hinzuschauen auf die Erfahrung des Todes,
der doch immer zum Leben gehört.
Wir verbinden uns in Gedanken mit lieben Menschen,
die bereits in Gottes Ewigkeit eingegangen sind.
Und wir drücken unsere Hoffnung aus -
durch Gänge auf den Friedhof,
das Anzünden von Lichtern auf unseren Gräbern,
das Gebet im Gedenken an die Verstorbenen an Allerseelen,
und durch das Hören auf die Botschaft der Hoffnung,
die Botschaft Jesu Christi, des Auferstanden,
die Botschaft, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

