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NACHTWALLFAHRT

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Datum:
Veröffentlicht: 7.7.10
Von:
Margarete Wanjelik

„Mit Gott an meiner Seite durch die Nacht“

 

In der Nacht von Freitag dem 2.7. auf den 3.7. machten sich 120 Pilger aus der ganzen Diözese in Hirschaid auf den Weg um durch die Nacht nach Hannberg zu pilgern. „Mit Gott an meiner Seite durch die Nacht“ unter dieser Überschrift standen die Lieder und Texte. Vorbereitet wurde dies von der Diözesanstelle Berufe der Kirche in Bamberg. Nach dem einführenden Impuls „Mich öffnen für Gott an meiner Seite“ und einigen organisatorischen Sachen ging es um 21.°° bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen los mit der 1. Etappe der ca. 30 km langen Strecke. Die Impulse luden immer wieder ein auf dem weiteren Weg darüber nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. In Pautzfeld der ersten Station,  begrüßte Pfr. Matthias Steffel die Wallfahrer mit Glockengeläut und einer hell erleuchteten Kirche. „Wer bist du, Gott an meiner Seite“ mit Liedern und einigen Impulsen machte sich die Gruppe auf den Weg nach  Burk. In der dortigen „Heilig Dreikönig“ Kirche ging es um „Gott an meiner Seite in dunklen Seiten“ nach der dortigen Andacht, wurden die Teilnehmer gebeten, bewusst sich der Dunkelheit zu stellen und auf Taschenlampen etc. zu verzichten und die Dunkelheit bis Heroldsbach auszuhalten. Dort fand eine längere Pause statt und die Wallfahrer waren Gäste von Pfr. Noppenberger. Mit einer brennenden Kerze machte sich die Gruppe nach dem Impuls „Gott, Licht und halt, an meiner Seite“ auf den nächsten Abschnitt. Auf dem Weg nach Röttenbach wurde es langsam hell und bei Sonnenaufgang erreichte die Gruppe die Kirche. „Gott an meiner Seite gibt mir Kraft zum Sprung, Neues zu wagen“, nach Sprüngen war es keinem mehr zumute und unter Begleitung von Pfarrvikar James machten sich alle auf die letzte Etappe nach Hannberg. 

Endlich war dann auch das Ziel, die Wehrkirche zu Hannberg sichtbar. Mit Glockengeläut, Ministranten und Fahnen, wurden die Pilger durch Pfr. Rebhan begrüßt. „So sind wir ja noch nie begrüßt worden“ ließ eine Teilnehmerin verlauten.  

In der anschließenden Messe, die Pfr. Mayr und Pfr. Rebhan zelebrierten, gaben 5 Teilnehmer sehr bewegende Glaubenszeugnisse dieser Nachtwallfahrt mit. Zum Abschluss konnten sich alle bei einem gemeinsamen Frühstück stärken, bevor es wieder nach Hause ging.   

Carola Schneider 

Dekanatsförderin des PWB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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