Gebtsnacht 2018

„Suche Frieden“
Schon seit Jahren begeht die Pfarrei am Freitag vor der Jubelkommunion in Hannberg die Gebetsnacht um Geistliche Berufungen. In dieser Gebetsnacht wurde um den Frieden gebetet, den Jesus schenkt. Um inneren und äußeren Frieden, um den Frieden im alltäglichen Miteinander und um Frieden in der Welt. Besonders, dass wir den persönlichen Auftrag Gottes an jeden einzelnen von uns wahrnehmen und im eigenen Leben verwirklichen. Wir beten für und um Menschen, die den Frieden Jesu weitertragen. Dazu braucht die Kirche Priester und Ordensleute, junge Menschen, die in die Nachfolge Jesu treten und die Frohe Botschaft verkünden. Gott ruft gerade heute Menschen und zeichnet einen Weg für sie vor. Das Gebet will helfen, dass Menschen ihren Weg mit Gott erkennen und mutig gehen, ob als engagierte Christ in der Pfarrgemeinde vor Ort oder in besonderer Weise, als Priester oder im Ordensstand. Vor dem ausgesetzten Allerheiligsten wurden mit Gebeten, Liedern und Stille alle Anliegen vor Gott getragen. Wieder hatten sich verschiedene Gremien und Sachausschüsse mit diesem Motto beschäftigt und Gebetsstunden gestaltet.
Bei der Abschlussmesse, die Pfarrer Johannes Saffer zelebrierte, ging er während seiner Predigt, auf Jesus den guten Hirten ein, aber auch viele Menschen können für uns gute Hirten sein. Er führte dabei an, wer denn auf seinem Weg der Berufung gute Hirten waren die ihn begleitet, geführt und gestärkt haben.
Jeder von uns Getauften hat in der Taufe Christus angezogen und alle können wir Hirten für andere sein. Sind wir es auch?
Nach dieser Gebetsnacht konnten die Anwesenden, gestärkt durch das gemeinsame Gebet nach Hause gehen. In der Hoffnung, dass Gott uns und seine Kirche auf dem weiteren Weg durch diese friedlose und unsichere Zeit begleiten wird.
Carola Schneider
