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GEMEINSAM UNTER GOTTES HIMMEL

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Datum:
Veröffentlicht: 19.6.12
Von:
Hans-Dieter Wintrich
15 Jahre St. Michael und Veit-vom-Berg-Haus; 15 Jahre gelebte Ökumene

Vor nunmehr 15 Jahren erfolgte der „erste Spatenstich“ für die Filialkirche Sankt Michael, Großenseebach, der Pfarrei Hannberg und des Veit-vom-Berg-Hauses, Großenseebach, der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kairlin--
dach.
Über diese Zeit hinweg bis heute hat sich zwischen der Pfarrei Hannberg und der Kirchengemeinde Kairlindach ein reges, ökumenisches Leben – u. a. mit Mutter-Kind-Gruppen, Kinderbibeltag, Weltgebets-
tag  – entwickelt.
Was liegt da näher als dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern und mit einem ökumenischen Gottesdienst, am Sonntag dem 17. Juni, dank zu sagen.
Auf der Wiese zwischen beiden Gotteshäusern begann um 11 Uhr das Vorprogramm. Von Zeitzeugen wurde der Werdegang beider Kirchen geschildert, der ebenso auf Schautafeln dargestellt wurde. Gläubige aus beiden Gemeinden schilderten warum ihnen Kirche vor Ort wichtig ist und warum sie sich in ihr engagieren. Die Oberminis von Sankt Michael erzählten nicht nur von ihren vielfältigen Aufgaben, sondern führten auch vor wie der Weihrauch eingesetzt wird.
Das Vorprogramm wurde musikalisch umrahmt vom Posaunenchor Kairlindach, dem „Kleinen Chor“ in „gemischter“ Besetzung und der Seebachband, die auch von evangelischer Seite Unterstützung erfuhr. Das Vorprogramm war so bunt gemischt wie der Regenbogen der, über beide Kirchen gespannt, das Motto dieses Tages symbolisierte „Gemeinsam unter Gottes Himmel“.
Um 12 Uhr begann mit Glockengeläut beider Kirchen der ökumenische Gottesdienst um Gott zu loben und zu danken. In der Messe fanden Pfarrerin Maria Reichel und Pfarrer Lars Rebhan einen Schatz, die „Seligpreisungen“ aus dem Matthäus-Evangelium. Sie legten sie nach der jeweiligen Sichtweise aus. Die Kinder aus dem Kinderwortgottesdienst kamen zum „Vater unser, ... „ und brachten einen Regenbogen mit, den sie aus vielen, verschieden bunten Handabdrücken gestaltet hatten.
Zum Schlußsegen erklang das Te Deum „Großer Gott wir loben dich“.

Nach dem Gottesdienst gab es Zeit und Gelegenheit sich über 15 Jahre gemeinsamer „Geschichte“ auszutauschen. Für das leibliche Wohl gab es verschiedene Imbisse, Kaffee und Kuchen.

Carola Schneider

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