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Firmung in Hannberg

Firmung 2017
Datum:
Veröffentlicht: 8.7.17
Von:
Oskar Klinga
„Dir nahe sein ist mein Glück“

Nach 2 Jahren war es am Freitag, 7. Juli 2017 wieder soweit, dass junge Christen (in diesem Jahr aus der 6. und 7. Klasse) das Sakrament der Firmung empfangen konnten. Hierzu kam Generalvikar Georg Kestel aus Bamberg, der 23 Fimlinge aus Hannberg und 17 Firmlinge aus Großenseebach und einen Firmling aus Röttenbach firmte.

„Was ist Glück?“ – so fragten die Firmlinge zur Einführung des Gottesdienstes. Das kann für jeden und jede etwas Anderes sein. Die Firmlinge nannten beispielsweise den Sport, insbesondere das Fußballspielen, gute Freunde und eine Familie zu haben und auch den Glauben an Gott. Der Beter des Psalms 73 nennt die Nähe Gottes als sein Glück. So stand denn auch der Firmgottesdienst unter dem Motto dieses Gebetes aus dem Alten Testament „Gott nahe zu sein ist mein Glück“

Herr Generalvikar Kestel führte in seiner Predigt aus, dass glücklich nur der sein kann, der nicht ganz glücklich ist. Denn das wahre und tiefe Glück findet sich letztendlich nur bei Gott, der uns seinen Geist sendet um hinter die Dinge zu schauen.

Die Firmlinge kamen nach Predigt, Taufversprechen, das sie nun selbst ablegen durften, und dem Gebet um die Gaben des hl. Geistes im Kreis um den Altar und wurden mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist“ und die Salbung mit Chrisam gefirmt. Der Pate stand dabei hinter „seinem Firmling“ und legte die Hand auf die Schulter.

Wie gewohnt gestalteten die Firmlinge auch diesmal den Gottesdienst mit. So sprachen sie zuvor schon die Kyrie-Rufe und nach der Firmung auch die Fürbitten, in denen sie ihre Anliegen aber auch die Anliegen und die Bitten für die Welt einbrachten.

Der Jugendchor wünschte mit dem Lied zur Kommunion den Firmlingen: „Schalom, möge Frieden mit dir sein...“ Beim Themenlied „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ unterstützten die Jugendlichen die Gemeinde mit ihrem Gesang.

Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich die Firmlinge bei Generalvikar Kestel und bei allen, die zu diesem Fest beigetragen hatten. Nach dem gemeinsamen Foto konnten sich alle bei strahlendem Sonnenschein und recht angenehmen Temperaturen noch ein wenig stärken und es war noch Zeit und Gelegenheit für Fotos und zur Begegnung mit dem Firmspender und untereinander.

Allen, die bei der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung und zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben, einen herzliches „Danke“ und Vergelt’s Gott.

Sr. Claudia