Datum:
Veröffentlicht: 22.3.11
Von:
Hans-Dieter Wintrich

HERR, wir trauern.
Den Menschen in Japan
wurde Haus und Heimat weggerissen.
HERR, wir klagen.
Unser leben ist stets bedroht
und wir können es jederzeit verlieren.
HERR, wir sind betroffen.
Jahrzehnte lang haben wir
das Restrisiko der Atomkraft kleingeredet.
In Japan leiden jetzt Menschen
unter den Folgen einer riskanten Energiepolitik.
HERR, wir beten.
Für die Obdachlosen:
dass sie Heimat finden;
für die Verletzten:
dass sie Heilung erfahren;
für die Hinterbliebenen:
dass sie Trost finden;
für die Toten:
dass sie sicher bei DIR sind.
HERR, uns fehlen die Worte,
weil alles, was wir sagen, nicht ausreicht.
Aber auch wenn wir schweigen,
bist DU noch den Opfern nahe.
Ingrid Seifert
für den SA Liturgie
(22. März)