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DAS LEID IST GROSS

japan
Datum:
Veröffentlicht: 22.3.11
Von:
Hans-Dieter Wintrich

Es ist die schlimmste Naturkatastrophe seit Menschengedenken in Japan. Schwere Erdstöße und ein anschließender Tsunami verwüsten weite Landstriche. Das Beben und der Tsunami beschädigten das Atomkraftwerk Fukushima-1. Es droht eine nukleare Katastrophe

Gebetsandacht für die Menschen in Japan am 21. März in der Kirche Sankt Michael, Großenseebach
Das Leid ist groß, es fehlt an so vielem und die atomare Gefahr ist noch immer nicht gebannt. Viele fühlen sich ohnmächtig.
Um unsere Solidarität und Anteilnahme mit den leidenden Menschen in Japan zu bekunden wurde in den Sonntagsgottesdiensten in Hannberg, Großenseebach und Weisendorf für Montag (21.3.) zu einer Gebets-andacht aufgerufen.

Das bei der Andacht aufgestelte Kreuz wird noch einige Zeit in der Kirche Sankt Michael stehen und es besteht weiterhin die Möglichkeit dort seine Gebetsanliegen vor Gott zu bringen.

Gebet für Japan

HERR, wir trauern.
Den Menschen in Japan
wurde Haus und Heimat weggerissen.

HERR, wir klagen.
Unser leben ist stets bedroht
und wir können es jederzeit verlieren.

HERR, wir sind betroffen.
Jahrzehnte lang haben wir
das Restrisiko der Atomkraft kleingeredet.
In Japan leiden jetzt Menschen
unter den Folgen einer riskanten Energiepolitik.

HERR, wir beten.
Für die Obdachlosen:
dass sie Heimat finden;
für die Verletzten:
dass sie Heilung erfahren;
für die Hinterbliebenen:
dass sie Trost finden;
für die Toten:
dass sie sicher bei DIR sind.

HERR, uns fehlen die Worte,
weil alles, was wir sagen, nicht ausreicht.
Aber auch wenn wir schweigen,
bist DU noch den Opfern nahe.

Ingrid Seifert
für den SA Liturgie
(22. März)