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Maria vom Siege

Kirche innen - Maria v. Siege

Das am 7. Oktober gefeierte und von Papst Pius V. eingeführte Marienfest dient dem Gedenken an den Sieg der Heiligen Liga gegen die Türken in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Okt. 1571.

Durch die gesteigerte Marienverehrung der Gotik wird Maria mit Beginn des 14. Jh. meist auf einem Vollmond stehend wiedergegeben. (Diese Gestaltung war zur Zeit der Türkenkriege gebräuchlich.)

Im 17. Jh. änderte sich die Darstellungsweise. Zur Mondsichel kam der von einer Schlange - dem Symbol der Erbsünde und des Bösen - umwundene Erdball hinzu. Da Maria einen Fuß auf den Kopf der Schlange setzt, wird das Motiv mit dem Sieg über die Erbsünde und als Hinweis auf die unbefleckte Empfängnis in Verbindung gebracht. Diese Mariendarstellung wird daher auch Immaculata, "die Unbefleckte", genannt.